- 01. Jan. 2012 /
Wir wünschen ein gutes neues Jahr und danken unseren Kunden für das Vertrauen !
Wir wünschen allen unseren Kunden ein gutes neues Jahr und danken Ihnen für das entgegen gebrachte Vertrauen. Wie jedes Jahr, steht für uns am Anfang die Inventur und andere wichtige Servicearbeiten, die dringend bis 14. Januar erledigt werden müssen. Wir sind aber auch "hinter den Kulissen" immer für Sie da. Wenn Sie also eine Bestellung haben - nur zu, die wird sofort bearbeitet ! Natürlich werden auch bereits aufgegebene Bestellungen in der gewohnten Zuverlässigkeit ausgeliefert. In dringenden Fällen oder bei Fragen, die Ihren Auftrag betreffen, können Sie uns auch via E-Mail erreichen. Ab Montag, 16. Januar sind wir dann wieder "ON AIR" und zu den gewohnten Bürozeiten erreichbar.
- 28. Nov. 2011 /
ICOM ID-31E, das neue UHF D-STAR-Handy mit Gratis* 2-GB-Micro-SD-Card !
Das neue ICOM ID-31E, UHF-D-STAR-Handy (Link) ist in ersten Stückzahlen noch vor X-Mas bei uns lieferbar ! Die Features in einer Hand (Link): Flach, kompakt und leicht IPX7-wasserdicht (30 Min. in 1 m Tiefe), GPS eingebaut, GPS-Logging, Slot für Micro-SD-Karte, D-STAR-DV- und analoger FM-Modus, Steuerkreuz- und Quick-Menü-Taste, grosses Punktmatrix-LC-Display, 5 Watt HF-Leistung. Gratis* ! 2-GB-Micro-SD-Card bei Bestellung eines ID-31E bis 31.01.2012 bei RADAU-Funktechnik, als von ICOM (Europe) autorisiertem Funk-Fachhändler und nur solange der Vorrat reicht !
- 28. Okt. 2011 /
Bundesregierung verhindert mit Reform des TKG den DSL Breitbandausbau in DL !
Deutschland wird weiterhin in eine 2-Klassen-Gesellschaft geteilt. Während man in Ballungszentren bereits mit VDSL über Kabel und Glasfaser Filme und HD-TV sehen kann, ist es in 25% des Bundesgebiets - vor allem in ländlichen Gegenden - für die Bürger unmöglich, einen DSL-Zugang zu bekommen. Im Koalitionsvertrag wollte die schwarz-gelbe Regierung eine Verpflichtung für die TK-Unternehmen festlegen, dass jeder Bürger, bis Ende 2011 einen schnellen Internetzugang erhält. Doch diese Gesetzesvorlage wurde in letzter Minute, auf Betreiben der FDP, gekanzelt. Dieser Rückzieher der FDP ist natürlich eine Steilvorlage für die immer stärker werdende Piraten-Partei und ein weiterer Sargnagel für die in der Bedeutungslosigkeit versinkenden FDP. Während es z. B. bei Strom und Wasser eine gesetzliche Grundversorgungspflicht gibt, ist dies für schnelles DSL in Deutschland eben nicht der Fall. Neun Millionen Bundesbürger haben keinen oder nur einen unzureichenden Zugang zum Internet, nimmt man 6 Mbit/s als Mindestgeschwindigkeit an. Für viele kleine und mittelständische Betriebe, aber auch für alle, die beruflich von zu Hause aus arbeiten, ist ein Internetanschluss heute überlebenswichtig. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich jahrelang für mehr Internet und flächendeckendes schnelles DSL eingesetzt. Jetzt erklärt FDP-Chef und Wirtschaftminister Philipp Rösler, dass der Markt dies alleine regeln soll, doch das funktioniert offensichtlich nicht. Es kommt zu ganz absurden Vorgängen: Mitten durch unsere Gemeinde läuft eine leistungsstarke Glasfaser-Backbone, die weiter entfernte Orte versorgt. Verhandlungen unserer Gemeindevertreter mit der Telekom waren, gegen 50%-ige Kostenteilung, unterschriftsreif, als die Telekom plötzlich absagte. Nun sind wir in unserer Gemeinde ca. 150 Meter von der Glasfaser entfernt, bekommen aber keinen Anschluss und haben bestenfalls DSL-light (384 kbit/s) oder nur ISDN-Geschwindigkeit (64 kbit/s). Einige behelfen sich auch mit einem UMTS-Stick (7,2 Mbit/s) mit Volumenbegrenzung und häufigen Netzausfällen. Während andere Länder Internet mit 100 Mbit/s als Standard anbieten, ist Deutschland immer noch ein Internet-Entwicklungsland. Da werden über eine Billion Euro in einen "Rettungsschirm" für bankrotte Staaten gebuttert, aber für uns Internet-Geschädigte ist kein Cent übrig !
- 02. Sept. 2011 /
Nun auch die 60 Watt Glühbirne verboten - Energiesparlampen bis zu 30% teurer !
60 Watt-Glühbirnen sind nun verboten. Aber es gibt auch eine kritischen Bilanz der Energiesparlampen. Die Glühbirne besteht aus Glas, Metall und einem Wolframfaden. Sie spendet sofort helles, warmes Licht und ist leicht im normalen Müll zu entsorgen. Die sogenannte Energiesparlampe, soll angeblich 80 Prozent Strom einsparen. Doch die Sparlampe ist alles andere als eine "Lampe". Sie ist ein elektronisches Gerät, das eine Menge Elektronikteile enthält. Sie muss im Sondermüll entsorgt werden, genauso problematisch ist die Produktion der Komponenten, die giftiges Quecksilber enthalten. Das Lichtspektrum der Sparlampe ändert sich mit der Einschaltdauer und liegt im intensiven Blau- und schwächer im Rotbereich. Dies verfälscht die Farben gravierend, hat gesundheitliche Auswirkungen und macht ebenso Probleme im Bereich des technischen Lichts. Auch bei der Lebensdauer wird heftig gelogen, denn wenn die Sparlampen in kurzen Zyklen ein- und ausgeschaltet werden, liegen die Brennstunden weit unter denen der geächteten Glühbirne. Die Energiesparlampe kann im Keller und auf dem Dachboden sicher gut eingesetzt werden, doch im Wohnbereich werden höhere Ansprüche an sie gestellt. Deshalb wurde sie mit großem Aufwand und um den Preise eines höheren Energieverbrauchs technisch hochgerüstet. Jetzt ist sie in puncto Effizienz wieder nahe bei der Glühbirne. Auch nicht ausser Acht lassen dürfen wir die Funkstörungen, die von der Elektronik im Sockel der Sparlampe herrühren. Daher sprechen die Politiker von einer "Übergangstechnologie", bis die LEDs in ihrer Lichtstärke und von der Preisakzeptanz soweit sind. Hier werden Milliarden in das "Licht-Provisorium Sparlampe" investiert. Die Glühbirne könnte, mit einem Preiszuschlag für die Rettung der Regenwälder, im Handel bleiben und die CO2-Neutralität wäre hergestellt. Wieder werden wir von den Eurokraten manipuliert, die nicht das Beste für die Menschen wollen, sondern den grossen Konzernen hörig sind. Nun teilen uns diese Konzerne mit, dass die Preise für Energiesparlampen um 30 Prozent steigen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt...
- 29. Juli 2011 /
DAB+, terrestrisches Digital-Radio. Eine Idee, die um Jahrzehnte zu spät kommt !
Das Digitale Radio (DAB) war in Deutschland vor ein paar Jahren sang- und klanglos wegen zu wenig Hörer-Interesse verschwunden. In der Theorie hörte sich das damals gut an: Mehr Sender als auf FM-UKW, angeblich mit High-Fidelity-Klang, grösserem Empfangsradius und zusätzlichen Serviceangeboten. Jedoch die Hörer blieben bei der bewährten, analogen UKW-Technik und sahen nicht ein, weshalb sie ein neues teures Radiogerät kaufen sollten, für Programmangebote, die sie in gewohnt guter Qualität bereits empfangen konnten. Das ach so moderne Digitalradio war in mancher Hinsicht technisch mangelhaft, nicht überall empfangbar, hatte geringen Mehrwert und die Empfangsgeräte waren zu teuer. Doch jetzt hat man - wohl die letzte Zuckung vor dem Exitus - das neue "verbesserte" DAB+ ins Leben gerufen. Heutzutage wird uns Kunden ja gerne ein + (Plus) als Mehrwert untergejubelt, hinter dem sich in Wirklichkeit Einschränkungen und Verteuerung verstecken. Man denke nur an die werbefinanzierten TV-Programme mit HD+ (RTL, SAT1, PRO7 & Co.), die nur Nachteile gegenüber den normalen HD-Sendungen haben und nochmal extra was kosten. Politiker und die "öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten" (ARD u. a.) wollen diese vermeintliche Chance als DAB+ jetzt nutzen. Kein Wunder, da die mit unseren Zwangsgebühren ausgestattete ARD- und DLR-Anstalten Geld im Überfluss so haben scheinen, damit sie mal schnell einige 10-Millionen in den Sand setzen können - und das als lernresistente Wiederholungstäter ! Die DAB-Technik (mit oder ohne Plus) kommt um Jahrzehnte zu spät, denn heute kann man tausende digitale Radiostreams im Internet hören, was unzählige Mobiltelefone, Tablet-PCs, Note- und Netbooks, DVB-T, Podcasts etc. in bester Qualität und meistens kostenlos zur Verfügung stellen. Das politische Endziel soll die Abschaltung aller analogen FM-UKW Sender sein, da diese Sender im Vergleich zu DAB+ angeblich zu teurer sind. Am 01. August wird das digitale "Plus"-Radio gestartet. Ein Abschalttermin für die den FM-UKW Radiostandard wurde aber wohlweislich nicht gesetzt. So werden in den nächsten zehn Jahren also FM-UKW und DAB+ in Koexistenz (besonders kostensparend :-(((...) ausgesendet. Wer sich vor Jahren einen DAB-Empfänger für sein Auto oder Heim gekauft hatte und jetzt glaubt, er wäre fein raus, der hat sich sehr geschnitten, denn der neue DAB+ Stream kann mit diesen Geräten nicht empfangen werden, so sind jene DAB-Empfänger fast nur noch als Elektronikschrott zu recyceln. Die Gemeinde der werbefinanzierten Radiostationen steht der DAB+ Norm mehrheitlich skeptisch gegenüber, denn wie will man mehr Werbeeinnahmen generieren, wenn niemand die Werbung hören kann? Die Neuauflage des digitalen terrestrischen Radios (DAB+) ist eine Sackgasse und dieser Atavismus beleidigt die technische Kompetenz von uns Funkamateuren.
- 24. Juni 2011 /
Die Katastrophe von Fukushima hat auch für uns erhebliche Auswirkungen !
Die dramatischen Vorkommnisse durch das Erdbeben, den Tsunami und die anschliessende Atom-Katastrophe in Japan bringen gewaltige Schwierigkeiten für die Menschen und die Wirtschaft in diesem Land. Ein grosser Teil der japanischen Produktionsstätten sind stark beschädigt bzw. zerstört worden. Die Produktion von YAESU Funkgeräten im Vertex-Standard-Werk in Fukushima, Japan, wurde wegen Erdbebenschäden vorübergehend gestoppt. Alle Vertex-Standard Mitarbeiter und ihre Familien sollen gesund und wohlauf sein. In einem offenen Brief an die Amateurfunk Gemeinschaft, drückt Vertex-Standard CEO und Präsident Jun Hasegawa seine Dankbarkeit aus, für die vielen "netten Worte und Gedanken über uns in dieser schwierigen Zeit". Er berichtet, dass alle Vertex-Standard Mitarbeiter und ihre Familien in Ordnung, gesund und wohlauf sind. Jedoch ist das Unternehmen nicht in der Lage, seine vielen Händler und Zulieferer in der Nähe der Küste zu erreichen. "Wir hoffen nur, dass sie lebendig sind", schreibt er. Mr. Hasegawa berichtet auch, dass die YAESU-Fabrik in Fukushima "minimale" Schäden durch das Erdbeben erlitten hat und vorübergehend geschlossen wurde. Er erwartet, dass sie wieder in den normalen Betrieb innerhalb von wenigen Wochen geht und bittet alle Funkfreunde um Verständnis und Zusammenarbeit. Im Moment gibt es keine öffentlichen Berichte über die anderen japanischen Hersteller von Amateurfunk-Artikeln. Die Fertigungsstätte von YAESU nahe Fukushima, konnte glücklicherweise nach einiger Zeit wieder voll in Betrieb und die Produktion teilweise aufgenommen werden. Jedoch ist YAESU abhängig von seinen Zulieferanten, die zum grössten Teil von Produktionsausfällen betroffen sind. Folge davon sind Lieferengpässe und Preiserhöhungen. Wir sind zuversichtlich, dass alle treuen YAESU Freunde mit uns diese Hürde nehmen werden und dem Unternehmen Vertex-Standard-Motorola (YAESU) die notwendige, hilfreiche und unverzichtbare Unterstützung gewähren. Wir bitten Sie daher um Verständnis, wenn das eine oder andere Produkt aus Japan nicht in der gewohnten Schnelligkeit ausgeliefert werden kann.
- 09. Juni 2011 /
Fukushima - ein Super-GAU mit weltweiten katastrophalen Auswirkungen !
Am Freitag, den 11. März 2011, ereignete sich in Japan eine Katastrophe von bisher dort unbekanntem Ausmass. Um 14.46 Uhr Tokyoter Ortszeit, oder 6.46 Uhr MESZ, erschütterte ein gewaltiges Seebeben mit der Stärke von 9,0 auf der Richterskala, dessen Epizentrum im Pazifik etwa 120 Kilometer östlich der japanischen Hauptinsel lag, die Küstenregionen. Die nachfolgende Flutwelle entwickelte sich zu einem Tsunami und forderte mindestens 23 000 Menschenleben. Der Tsunami richtete gewaltige Schäden an der Ostküste an, küstennahe Städte und Dörfer wurden fast völlig zerstört, zurück blieb eine Trümmerlandschaft wie nach einem Krieg. Weite Teile der betroffenen Regionen waren tagelang ohne Strom und der öffentliche Verkehr kam zum Erliegen. Viele Firmen mussten schließen und konnten nicht weiter produzieren. Im Bereich dieser Naturkatastrophe liegen mit Fukushima-Daiichi und -Daini, Onagawa und Tokai die Standorte von vier Kernkraftwerken direkt an der Küste. Am schwersten betroffen war der Standort Fukushima-Daiichi mit den anderen zusammen sechs Siedewasser-Reaktorblöcke, der grösste Kernkraftwerk-Komplex der Welt. In Fukushima-Daiichi sind die Notstromdiesel in den Kellern der Maschinenhäuser eingebaut. Fast alle Aggregate fielen durch den Wassereinbruch aus. Kurz darauf standen auch die Notkühlsysteme still und die Kernschmelze nahm einen dramatischen Verlauf, wie wir mit Entsetzen in den Nachrichten mitverfolgen konnten. Die Folgen Fukushimas sind unabsehbar – auch für die Weltwirtschaft. Japan trifft es ganz hart, Produktion und Konsum brechen ein, weil Fabriken, Verkehrswege und Geschäfte zerstört sind. In der Elektronik- und Autoindustrie stehen die Bänder still. Auch in anderen Branchen wurden Betriebsstätten geschlossen. Schätzungen besagen, dass etwa 19 Prozent der Produktion ausgefallen sind, rund 73000 Gebäude wurden zerstört. Der Gesamtschaden wird auf rund 250 Milliarden Euro geschätzt, davon sind nur 25 Milliarden Euro durch Versicherungen abgedeckt. Japan kämpft bereits mit einer gigantischen Schuldenlast von über 200 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung. Ein weiterer Anstieg bringt den Staat an die Grenzen seiner Belastbarkeit. Die japanische Staatsbank hat bereits die Notenpressen angeworfen, um finanzielle Engpässe zu minimieren. Es bleibt nur zu hoffen, dass das japanische Volk mit seinem Fleiss und seiner mentalen Stärke auch diese Katastrophe meistern wird.
- 04. März 2011 /
Endlich ist es soweit: Der lang ersehnte ICOM IC-9100 ist ab sofort bei uns lieferbar !
Angekündigt wurde er schon vor 2 Jahren und auf HAM-Messen konnte man auch schon mal ein "Muster ohne Wert" des "Wolpertingers" namens IC-9100 HF/6m/2m/70cm Allmode Transceiver betrachten (pdf-file ca. 3,5 MB, link). Wenn der ICOM IC-9100 dann noch mit dem optionalen Modul UX-9100 für das 23cm-Band aufgerüstet wird, hat man alle wichtigen Amateurfunkbänder und Modulationsarten in einem Gerät ! Diese Funkstation hat Features, die einem das Wasser im Munde zusammen laufen lassen: Automatiktuner für KW und 6m, Doppelempfangsmöglichkeit, 32-Bit-DSP in der ZF und Doppelsuperhet-Prinzip, Roofing Filter, optionale Filter in der 1. IF nachrüstbar, vorbereitet für den Betrieb über Amateurfunk Satelliten, GPS Positioning-System, USB Anschluss, RTTY Demodulator und Decoder eingebaut, über 400 Memories, Sprachausgabe (englisch) für Frequenz, Modi und S-Werte, Steuerung mit optionaler PC-Software sogar über das Intra- und Inter-Net...und...und...und...D-Star als Option bereits ab 28 MHz ! Der ICOM IC-9100 ist ab Mitte März 2011 bei uns zu einem sehr günstigen Einführungspreis lieferbar. Aufgrund der hohen Nachfrage empfehlen wir eine rechtzeitige Vorbestellung, denn es gilt: First in - first out !
- 28. Jan. 2011 /
Funkamateure unterstützen grenzenlose Völkerverständigung und Freiheit !
Wir lizensierte Funkamateure haben uns der grenzüberschreitenden Völkerverständigung verschrieben. In unserem Interessenverband gibt es überwiegend Gleichgesinnte, die ebenfalls den guten Willen haben, ohne Berücksichtigung ihrer gesellschaftlichen Stellung, mit jedem Menschen rund um den Globus in freundschaftlicher Verbindung zu stehen. Dies funktioniert, solange man die drei grossen Tabus respektiert: Keine religiösen, politischen und kommerziellen Äusserungen auf dem Funk. Wenn man dies beherzigt, kann man mit (fast) allen Menschen in Frieden und Freundschaft auskommen. Ausserhalb unseres Funkspektrums sieht die Welt aber leider ganz anders aus. Hier regiert der Vorsatz, Macht über andere zu gewinnen. Sei es Religion, Politik oder Kommerz, in diesen und anderen Bereichen tobt ein Kampf, der täglich unzählige Opfer fordert. Zur Zeit werden die Amateurfunkfrequenzen in nordafrikanischen Ländern oft als Ersatz für das zensierte oder ganz abgeschaltete Internet und Mobilfunknetz benutzt. Mit Modems und Funkgeräten versucht man Nachrichten aus dem arabischen Raum in die Welt zu tragen. Es gelingt dank so "antiquierter" Technik wie Amateurfunk. Es soll sogar einige europäische Funkamateure geben, die sich mit ihrer Ausrüstung in die nordafrikanischen Mittelmeer-Länder aufgemacht haben, um von dort zu berichten. Die Hackergruppe Telecomix sucht deshalb Amateurfunker mit Kurzwellenstationen und Kenntnissen in Datenübermittlung für eine Art Not-Internet, das dazu dienen soll, private Berichte aus den Ländern herauszubekommen. Telecomix arbeitet mit Hochdruck an der alternativen Infrastruktur. "Selbst wenn unsere Technik für diese Revolutionen zu spät kommt, sind wir doch schon für die nächste Zensuraktion gerüstet. Die Entwicklung zeigt, dass wir die Hardware aus dem letzten Jahrtausend noch am Laufen halten müssen", sagt der Initiator (Pseudonym "Donnerhacke").
- 18. Nov. 2010 /
Es gibt etwas Neues bei Kenwood: TS-590S und TH-D72E in Kürze lieferbar !
Na also doch noch! Kenwood bringt zwei neue Geräte für Funkamateure auf den Markt: Der neue TS-590S, KW und 50 MHz Allmode-Transceiver, verbindet für Newcomer und DX-er gute Rx-Eigenschaften und einfache Bedienbarkeit. Zu den hervorstechenden Features des neuen TS-590S gehört die Abwärtsmischung auf die erste ZF, wodurch ein grosser Dynamikbereich erreicht wird. Ausserdem ist er mit einem 32Bit Fliesskomma-DSP ausgestattet, der eine exakte ZF-AGC steuert. Darüber hinaus bietet der TS-590S ein grosses Display, auf dem alle Informationen sehr gut ablesbar sind. Über die USB-Buchse kann der Transceivers an einen Computer angeschlossen werden. Das neue TH-D72E verfügt über einen GPS-Empfänger mit erweiterten Automatic Packet Reporting System (ARPS®) Funktionen. In diesem Datenpaket sind auch Informationen enthalten, die sich zur aktuellen Positionsbestimmung (Höhenangaben, Längengrad, etc.) des Handfunkgeräts nutzen lassen. Darüber hinaus ermöglicht APRS® die Verbreitung von kurzen Textnachrichten oder Wetterinformationen. Somit ist das TH-D72E auch gut für den Einsatz im Freien geeignet. Das integrierte 1k2/9k6 TNC ist AX25-Protokoll kompatibel und ermöglicht die APRS®-Funktionen auch ohne PC. Zudem lässt sich der Funkverkehr mit EchoLink® per Voice-over-IP problemlos über das Internet vernetzen.
- 05. Juli 2010 /
"Böse Funkwellen" - oder: Wie man mit neuzeitlichem Aberglaube viel Geld verdient !
Der "Metallfolien-Mann" ist bekannt aus Funk-, Fernsehen und Internet. Auf so mancher skurrilen "Anti-Elektro-Smog"-Homepage wird auf seine "unmenschliche Leidensgeschichte" hingewiesen. Der ehemalige Funkamateur Ulrich W. war Mitarbeiter einer Firma für Nachrichtentechnik. Er ist nach seinen Aussagen höchst "elektrosensibel" und lebt, vermummt mit einer Burka aus Metallfolie, in seinem Wohnwagen in einem "Funkloch" im schönen Südschwarzwald. Die angeblichen "qualvollen Leiden" dieses Mannes sind für eine bunt zusammen gewürfelte Szene von Esoterikern, selbsternannten Bau- und Elektrobiologen und tumben Mitläufern, ein Argument für alle Krankheiten von A (wie Alzheimer) bis Z (wie Zellmutation). Nachdem die Mobiltelefone keine richtige Angriffsfläche mehr bieten, verlegen sich diese Fanatiker jetzt auf das digitale TETRA-Netz für Polizei, Rotkreuz und Feuerwehr, welches auch in unserer Nähe aufgebaut wird. Erstaunlich ist, dass es in unserer modernen Zeit noch solch abergläubische Unwissende gibt, die aufgehetzt durch falsche Darstellungen in den Medien, ihr selbst gebasteltes Weltbild in selbige hinaus posaunen. Seit der Fahrt der ersten Eisenbahn, hat sich der geistige Horizont scheinbar nicht erweitert. Sie haben nie etwas von einem resonanten Schwingkreis gehört, der die Übertragung von Funkwellen erst möglich macht (G. Marconi 1886 und N. Tesla 1893, erster Nachweis der Übertragung elektromagnetischer Wellen von einem Sender zu einem Empfänger mit Hertzschen Dipolen). Sie haben nie vom Abstandsquadratgesetz gehört, welches beweist, dass die Feldstärke proportional mit 1/r² abnimmt und daher bereits nach wenigen Metern im Empfänger eine x-Milliarden-fache Verstärkung notwendig wird um das gesendete Signal nutzbar zu machen. Man muss es besonders Herrn Ulrich W., als ausgebildetem Funkamateur, sehr verübeln, dass er naive Menschen derartig und wider besseres Wissen "hinter's Licht führt", zumal er aus nächster Nähe zwei strahlende GSM-Antennen mit Metallfolien überzogen hat - ohne bewusstlos vom Mast zu fallen... Nun ja, er wird wohl auf diese Art ein auskömmliches Leben führen, da - wie man im Internet lesen kann - der Spendenfluss von Gleichgesinnten nicht unerheblich ist. Übrigens: Wissenschaftliche Untersuchungen lehnen "Elektrosensible" inzwischen ab, da sie in den einfachsten Sender-Ein-Aus-Tests völlig versagt haben. (Pssst...wenn die erstmal mitkriegen, dass die neue TV-Norm DVB-T auch digital sendet, werden sie noch alle Fernseher verbieten wollen ;-)...)
- 03. Mai 2010 /
Die Griechen werden die Staatspleite trotz EU-Hilfe nicht verhindern können !
Jetzt ist es also amtlich: Die EURO-Gemeinschaft ist zur Transfergemeinschaft geworden und die deutschen Steuerzahler werden nun, zusätzlich zum normalen EU-Transfer, nach der Hilfe für Griechenland mit ähnlichen Milliardenbeträgen an der Rettung anderer PIIGS-Staaten beteiligt werden. Das Geld kann der deutsche Steuerzahler abschreiben und eine Deckelung der deutschen Beiträge für Griechenland ist nicht in Sicht. Was da auf den Rücken der deutschen Steuerzahler abgeladen wird, ist eine überschwere Last. Ein Schuldner, dem das Wasser bis zur Oberkante Unterlippe steht, wird das "Blaue vom Himmel" versprechen, nur um an die rettenden Kredite zu kommen, die ihm zugesagt wurden, wenn er "einschneidende Sparmassnahmen plant". Und genau da liegt der Hund begraben: Dieser Sparplan existiert bis jetzt nur als Absichtserklärung auf dem Papier. Ich gehe jede Wette ein: Wenn erst einmal Geld geflossen ist, wird es heissen, dass diese Belastungen dem schon jetzt jeden Tag streikenden griechischen Volk nicht zuzumuten sind und die Gewerkschaften hetzen bereits kräftig gegen die eigenen Genossen der sozialistischen Regierung. Die für den 3-Jahres-Plan bereitgestellten 110 Milliarden Euro (benötigt werden aber 150 Mrd. mit steigender Tendenz ! ) sind nur zur Zahlung anstehender Kreditzinsen gedacht. Die über 320 Milliarden Euro an Staatsschulden stehen bei den Griechen aber immer noch auf der Latte ! Was gedenkt man zu unternehmen, wenn die vierteljährlichen Überprüfungen von IWF und EZB ergeben, dass die Griechen diese übermenschlichen Konsolidierungsziele nicht erreichen? Will man dann die Hilfszahlungen einstellen? Dann wären ja alle Gläubiger schlechter dran, als am Anfang dieses Debakels ! - Es gibt kein wirksames Druckmittel in diesem Teufelskreislauf und wir dösigen Deutschen dürfen kräftig in das Fass ohne Boden zahlen. Die Dämme sind gebrochen, denn was wir den Hütchenspielern vom Peleponnes zugestanden haben, können wir den PIIGS-Staaten nicht mehr verweigern. Wir rasen mit Höchstgeschwindigkeit auf einen Abgrund zu und feiern es auch noch als Erfolg, dass wir unser Lenkrad und die Bremsen über Bord geworfen haben. Na dann: "Volle Fahrt auf das nächste Riff mit unserem EURO-Narrenschiff."
- 12. April 2010 /
Dieses Jahr kommen einige innovative Amateurfunk-Transceiver auf den Markt !
Die bekannten Markenhersteller ICOM und VERTEX-STANDARD (YAESU) werden im Lauf des Jahres 2010 einige für uns Funkamateure sehr innovative, neue Transceiver heraus bringen. Zum den Neuentwicklungen gehören der ICOM IC-9100, ein HF/VHF/UHF Allmode-Transceiver mit einem Frequenzbereich 10-160m incl. WARC, 50-54/144-146/430-440 MHz (23cm mit der optionalen Unit UX-9100). Als Besonderheit wären der Twin RX, die D-Star-Fähigkeit (option), 32 bit ZF-DSP, built-in keyer, Automatik-Tuner für KW/50 MHz und USB-Connector zu nennen. Optional gibt es ein 6 KHz (FL-430) und 3 KHz (FL-431) Roofingfilter für HF/6 m. Ausserden kamen zwei robuste und preiswerte Handfunkgeräte heraus, das IC-T70E VHF/UHF Duoband-Hfg und das IC-V80E VHF-Hfg. Der beliebte Handscanner IC-R5 wird vom weiterentwickelten IC-R6 abgelöst. Hier die wichtigsten Daten: 0.100-1310 MHz, AM-FM-WFM, zusätzlicher 8.33 kHz-Abstimmschritt und optionale Programmierung über USB. Leider wurden die Serien IC-756PROIII, IC-7400, IC-706MKIIG, IC-703 und IC-910H eingestellt.
Bei YAESU wurde die FTdx5000-Serie entwickelt. Ein KW/50MHz-Transceiver mit einem Frequenzbereich von 10-60m incl. WARC und 6m, Modearten: AM/FM/SSB/CW/RTTY/Packet. Der FTdx-5000 (auch als 'D' und 'MP'-Version) leistet 200 Watt mit einer modernen FET-Endstufe. Das Gerät wird in verschiedenen Ausbaustufen angeboten, z. B. mit SM-5000 Station Monitor, 300Hz Roofingfilter oder ±0.05ppm TCXO. Ein leistungsstarkes Netzteil und ein AT sind eingebaut. Der Transceiver soll die Lücke zwischen dem FT-2000D und dem FTdx9000D füllen. Die Freunde von VHF/UHF-Mobiltransceivern können sich auf den YAESU FTM-350 freuen. Seine Besonderheiten sind ein abgesetztes Bedienteil mit grossem lightblue- oder umber-farbigen LCD. Der FTM-350 bietet zwei separate Empfänger mit Bandscope, doppelten Bedienungselementen und GPS/APRS®/Bluetooth® Features. Ein DTMF-Mikrofone wird mitgeliefert. Das beliebte YAESU VX-8E erhält einen Nachfolger - das VX-8DE. Die Verbesserungen beziehen sich auf: APRS®, Smart Beaconing™ (genauere Position während der Fahrt), Digi-Path Routing wurde auf 7, der Listenspeicher wurde auf 50 Stationen und die Anzahl der APRS®-Nachrichten auf 30 erhöht, neue APRS® Digi-Routing-Info und jetzt zeigt der Kompass in Fahrtrichtung. Wann und zu welchen Preisen die Geräte auf den Markt kommen, ist noch nicht bei allen Neuheiten bekannt. Sehen Sie bitte auch unter unserer Rubrik Sonderpreise nach, wo wir die neusten Datenblätter zum download bereit stellen.
- 12. März 2010 /
Bitte planen Sie Ihre Besuchstermine zu unseren normalen Geschäftszeiten !
Wir stehen zu unserem Wort: "Wir sind immer für unsere Kunden da!" - Wobei der Begriff "immer" natürlich nicht bedeutet, dass wir zu allen Tages- und Nachtzeiten oder Sonn- und Feiertags "Gewehr bei Fuss stehen". Ein wenig Privatsphäre und Freizeit möchten wir schon auch geniessen können. Deshalb bitten wir darum, die Besuche - wenn irgend möglich - zu unseren normalen Geschäftszeiten, wie im Impressum oder dem Headframe zu lesen, einzuplanen. Für die Abwicklung grösserer Aufträge sind wir gerne bereit eine Ausnahme zu machen.
- 09. Febr. 2010 /
Ein Wort in eigener Sache: Wir bitten um Voranmeldung für Besuche und Reparaturen !
Es müsste eigentlich jedem einleuchten, dass ein Funk-Fachhändler nicht alle Produkte am Lager haben kann. Deshalb ist es Zeitverschwendung und auch nicht gerade umweltfreundlich, wenn man wegen Kleinkram, lange Wege zum Händler fährt um dann zu erfahren, dass er dieses Teil nicht auf Lager hat. Es wäre auch von Vorteil, wenn man den Typ/Hersteller seines Geräts nennen kann. Wir haben schon mehrfach darauf hingewiesen, dass reparaturbedürftige Geräte bitte vorher angemeldet und dann mit dem Zubehör geschickt werden, damit sie ohne Komplikationen einsatzbereit wären. Ein besonderes Kapitel scheint das Handmikrofon zu sein. Dieses "Goldstück" wird um keinen Preis der Welt dem Servicetechniker ausgehändigt. Leider können wir dann wichtige Messungen mit unseren Funkmessplätzen nur auf den Normpegel bezogen, vornehmen. Mit dem Mikrofon wäre auch eine Kontrolle der originalen Modulation möglich. Im Internet kursieren viele Anleitungen für "Verbesserungen" an den Geräten. Davon sollte man - ohne fundierte Kenntnisse und Messmittel - unbedingt die Finger lassen, oder dies dem geschulten Funktechniker überlassen. Der kann auch sagen, ob eine Modifikation eventuell Verschlechterungen an anderen Parametern nach sich zieht. Die Schreiberlinge bezahlen sicher nicht die Reparatur, wenn's schief geht. Niemals im Servicemenü herumpfuschen - eine Leistungserhöhung um wenige Watt bringt nur Ärger und Kosten wegen defekter PA-Stufen sowie Garantieverlust. Die Entwicklungs- Ingenieure haben in eingehenden Versuchsreihen, mit Prototypen und O-Serien, ihre neuen Konstruktionen bereits optimiert. Wenn dann jemand mit "60-jähriger Berufserfahrung" schwadroniert, er könne noch dies und jenes "verbessern", ist das in den meisten Fällen Beutelschneiderei. Holen Sie sich, auf jeden Fall, noch eine zweite Meinung von Fachleuten ein.